Bild folgtKI-generierte IllustrationAltica oleracea
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Typisch fuer den Unechten Kohlerdfloh (Altica oleracea) ist sein metallisch schimmernder, dunkelblau bis gruenlich gefaerbter Koerper, der bei Sonnenschein besonders kraeftig leuchtet. Du erkennst diesen kleinen Kaefer auch an seinen deutlich verdickten Hinterschenkeln, mit denen er bei Stoerung blitzschnell wie ein Floh davonspringt. In deinem Garten bevorzugt er als Nahrung heimische Wildpflanzen wie die Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata) oder das Johanniskraut (Hypericum reicheri). Auch der Sand-Doppelsame (Coincya monensis) wird von ihm gezielt besucht. Die Larven entwickeln sich an den Blaettern dieser Pflanzen und hinterlassen dort das charakteristische Fraßbild kleiner Loecher. Um diesen heimischen Bewohner zu unterstuetzen, solltest du auf Insektengifte verzichten und naturnahe Ecken mit Wildkraeutern zulassen. Besonders im zeitigen Fruehjahr bietet die Knoblauchsrauke eine wichtige Lebensgrundlage fuer die aus der Winterruhe kommenden Tiere. Wenn du ihm helfen willst, lass verbluehte Stauden und Laub ueber den Winter liegen, damit er dort Unterschlupf fuer die Kaeltestarre (Zustand der Reglosigkeit bei niedrigen Temperaturen) findet. Ein lebendiger Garten mit einer Vielfalt an heimischen Pflanzen ist die beste Foerderung fuer diesen nützlichen kleinen Springer.
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Der Unechte Kohlerdfloh ist fuer Menschen und Haustiere voellig harmlos; er sticht und beisst nicht. Es handelt sich um eine heimische Art, die keine nennenswerten Schaeden an Gemuesekulturen anrichtet, da sie Wildpflanzen bevorzugt. Du kannst ihn also ganz entspannt beobachten und als Teil der Gartenfauna gewaehren lassen.
Der Unechte Kohlerdfloh gehoert zur Familie der Blattkaefer (Chrysomelidae) innerhalb der Ordnung der Kaefer (Coleoptera). Er ist im gesamten deutschsprachigen Raum heimisch und besiedelt bevorzugt sonnige Waldraender, Wiesen und naturnahe Gaerten. Mit einer Koerperlaenge von etwa 3 bis 5 Millimetern faellt er vor allem durch seinen intensiven metallischen Glanz auf. Im Gegensatz zu echten Floehen ist er ein reiner Pflanzenfresser und nutzt seine Sprungfaehigkeit zur Flucht vor Fressfeinden. Eine sichere Unterscheidung von anderen Arten der Gattung Altica ist fuer Laien im Feld kaum moeglich.
3 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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