Bild folgtKI-generierte IllustrationKoenigia alpina
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Typisch für den Alpen-Knöterich (Koenigia alpina) sind seine imposanten, rahmweißen Blütenrispen, die wie lockere Wolken über dem kräftigen Laub schweben. Mit seinem strauchartigen Wuchs und den markanten, lanzettlichen Blättern fällt er in jedem Garten sofort auf. Für die heimische Artenvielfalt ist er eine echte Bereicherung, da er seltenen Schmetterlingen wie dem Alpen-Perlmuttfalter (Boloria alaskensis) als wichtige Nahrungsquelle dient. Auch Nachtfalter wie die Ampfer-Eule finden sich an seinen Blüten ein. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die Struktur gibt und gleichzeitig bedrohten Insekten hilft, ist er die richtige Wahl für dich. Du wirst sehen, wie schnell dein Garten mit ihm an Lebendigkeit gewinnt.
Weiße Blütenwolken für seltene Bergfalter: Robust, heimisch und imposant.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders seltene Schmetterlingsarten wie der Alpen-Perlmuttfalter (Boloria alaskensis) sowie Boloria frigga und Boloria angarensis von dieser Pflanze. Die Blüten bieten eine reichhaltige Nektarquelle während der Sommermonate. Auch Nachtfalter, darunter die Ampfer-Eule und die Flohkraut-Eule, suchen den Alpen-Knöterich regelmäßig auf. Die im Winter stehen bleibenden Samenstände dienen zudem Vögeln als natürliche Futterquelle. Durch die Wurzel-Symbiose mit Pilzen (Mykorrhiza) trägt die Pflanze wesentlich zur Stabilisierung und Gesundheit des Bodenlebens bei.
Der Alpen-Knöterich ist als nicht kindersicher eingestuft. Er enthält wie viele Verwandte Oxalsäure (eine organische Säure, die in größeren Mengen Magenbeschwerden auslösen kann) und sollte daher nicht verzehrt werden. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Wildpflanzen besteht bei genauer Betrachtung der typischen Knöterich-Blütenrispen jedoch nicht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Sep
Bioregion
Continental
Wähle einen Standort in der Sonne oder im lichten Halbschatten.
Der Boden sollte frisch und nährstoffreich sein, idealerweise mit guter Wasserspeicherung.
Pflanze den Knöterich im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Da er eine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) ausbildet, fördert ein lebendiger Boden mit Kompost sein Wachstum.
Gieße bei sommerlicher Trockenheit regelmäßig, da er feuchtere Standorte gewohnt ist.
Ein Rückschnitt ist erst im Spätwinter nötig; lass die Stängel im Herbst für die Insekten stehen.
Die Vermehrung ist unkompliziert durch Teilung des Wurzelstocks im zeitigen Frühjahr möglich.
Gute Partnerin: Der Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum) passt hervorragend, da beide in der Natur gemeinsam in alpinen Saumgesellschaften vorkommen und ähnliche Standortansprüche teilen.
Der Alpen-Knöterich gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) und ist in den Bergregionen Deutschlands und Österreichs beheimatet. Sein natürlicher Lebensraum sind alpine Hochstaudenfluren (nährstoffreiche Pflanzenbestände in Gebirgslagen). Charakteristisch sind die knotig verdickten Stängelglieder, die der gesamten Familie ihren Namen gaben. Eine Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose zwischen Wurzeln und Bodenpilzen, die der Pflanze hilft, Nährstoffe effizient aufzunehmen. Er wächst ausdauernd und erreicht eine stattliche Höhe von etwa einem Meter.
2 Videos zu Alpen-Knöterich


3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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