Bild folgtKI-generierte IllustrationAlnus cordata
Auch bekannt als: Italienische Erle, Herzblättrige Erle
1
Arten
interagieren
1
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtsbeziehungen
Arten
Wer die Herzblättrige Erle (Alnus cordata) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren glänzenden, herzförmigen Blättern und den markanten zapfenartigen Früchten sticht sie unter den Erlen hervor. So profitieren die Raupen der Haseleule (Acronicta auricoma) direkt von ihrem Laub als Nahrung. Im zeitigen Februar liefert sie zudem wichtigen Pollen für die erste Insektenwelt des Jahres. Mit diesem Baum holst du dir einen robusten Charakterbaum in den Garten, der ökologisch viel bewegt.
Früher Pollenbringer und wichtige Kinderstube für die Haseleule.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Dieser Baum ist eine wichtige Säule im ökologischen Gefüge deines Gartens. Als spezifische Raupenfutterpflanze ist sie essenziell für die Haseleule (Acronicta auricoma), deren Fortbestand von solchen heimischen Gehölzen abhängt. Im Februar stellt sie mit ihren Kätzchen (längliche Blütenstände) eine der ersten Pollenquellen für die Insektenwelt bereit. Auch im Winter bleibt sie nützlich, wenn heimische Vögel die energiereichen Samen aus den Zapfen picken. Durch die Stickstofffixierung (Bodenverbesserung durch Bakteriensymbiose) fördert sie zudem indirekt das Wachstum benachbarter Pflanzen. Sie bietet somit Schutz, Nahrung und Bodenpflege in einem.
Bitte beachte, dass die Herzblättrige Erle (Alnus cordata) als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, sollte dies bei der Wahl des Standortes berücksichtigt werden. Zudem kann der frühe Pollenflug bei Menschen mit einer entsprechenden Allergie Reaktionen auslösen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Nov – Mär
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
18.84 m
Standort: Bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Platz im Garten.
Boden: Sie ist anpassungsfähig, schätzt aber Standorte, die nicht zur extremen Austrocknung neigen.
Pflanzzeit: Die beste Zeit ist von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden offen ist.
Pflege: Ein Rückschnitt ist bei ausreichendem Platzangebot nicht notwendig, kann aber im späten Winter erfolgen.
Vermehrung: Die Vermehrung erfolgt primär über die Samen, die in den verholzten Zapfen reifen.
Wasserbedarf: In der Anwachsphase regelmäßig gießen; eingewurzelte Exemplare sind robust.
Düngung: Nicht erforderlich, da sie sich durch Wurzelknöllchen selbst mit Stickstoff versorgt.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin ist die Sal-Weide (Salix caprea). Beide teilen ähnliche Standortansprüche in Flussnähe oder feuchten Randgebieten und ergänzen sich im Februar als früheste Pollenquellen für Wildbienen.
Die Herzblättrige Erle (Alnus cordata) gehört zur Gruppe der sommergrünen Laubbäume und ist in der Region Österreich heimisch. Sie wächst bevorzugt an hellen Standorten und erreicht als mittelgroßer Baum eine kegelförmige Krone. Morphologisch auffällig sind die wechselständigen, breit-eiförmigen bis herzförmigen Blätter mit fein gesägtem Rand. Als Pionierbaum (Art, die neue Lebensräume schnell besiedelt) ist sie sehr anpassungsfähig und verbessert durch Stickstofffixierung (Umwandlung von Luftstickstoff in Pflanzennährstoff) aktiv die Bodenqualität an ihrem Standort.
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →