Bild folgtKI-generierte IllustrationAlbuca bracteata
Auch bekannt als: Albuca bracteata
4
Arten
interagieren
200
Interaktionen
dokumentiert
An den kleinen Brutzwiebeln, die unter der hellgruenen Schale der Hauptzwiebel wie Beulen hervortreten, laesst sich die Falsche Meerzwiebel (Albuca bracteata) sofort erkennen. Diese aus Suedafrika stammende Pflanze ist fuer deinen Garten vor allem wegen ihrer aussergewoehnlichen Bluetezeit von Januar bis November wertvoll. Da sie in unseren Breiten nicht frosthart ist, bereichert sie als Kuebelpflanze die Terrasse oder den Wintergarten und dient als lang anhaltende Ergaenzung des Bluetenangebots. Du kannst sie sehr einfach vermehren, indem du die kleinen Tochterzwiebeln vorsichtig abloest und einpflanzt. Wer eine robuste und gleichzeitig kuriose Pflanze sucht, die fast das ganze Jahr ueber gruent und blueht, macht hier alles richtig.
Unermuedliche Dauerblueherin von Januar bis November fuer sonnige Plaetze.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Die oekologische Bedeutung der Falschen Meerzwiebel ergibt sich primaer aus ihrer extrem langen Bluetephase, die laut Datenbasis von Januar bis November reicht. In Zeiten, in denen heimische Wildpflanzen noch im Winterschlaf sind oder bereits ihre Samen ausgebildet haben, bietet sie ein konstantes Angebot an Pollen und Nektar. Da sie in Mitteleuropa meist geschuetzt im Kuebel steht, erreicht sie Bluetenzyklen, die im Freiland kaum vorkommen. Da keine spezifischen Beziehungsdaten zu heimischen Insektenarten vorliegen, ist sie als wertvolle Nahrungsergaenzung fuer generalistische Bluetenbesucher einzustufen. Da die Pflanze im Haus ueberwintert wird, stehen ihre Samen im Winter den heimischen Voegeln nicht zur Verfuegung. Dennoch unterstuetzt sie die Vielfalt im Garten durch ihre ausdauernde Vitalitaet.
Die Falsche Meerzwiebel ist nicht kindersicher, da sie in allen Pflanzenteilen giftige Stoffe (Herzglykoside) enthaelt. Bei Hautkontakt mit dem Pflanzensaft kann es bei empfindlichen Personen zu einer Kontaktdermatitis (Hautreizung) kommen. Achte darauf, die Pflanze ausserhalb der Reichweite von Kleinkindern und Haustieren zu platzieren.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jan – Nov
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Die Falsche Meerzwiebel bevorzugt einen hellen und sonnigen Standort, um ihre kraeftigen Bluetenstaende auszubilden. Der Boden sollte sehr durchlaessig sein; eine Mischung aus herkoemmlicher Gartenerde und Sand oder Kies beugt Staunaesse (Ansammlung von Wasser im Wurzelbereich) effektiv vor. Die ideale Pflanzzeit fuer den Aussenbereich im Kuebel liegt zwischen Maerz und Mai, sobald kein strenger Frost mehr droht. Waessre die Pflanze im Sommer regelmaessig, aber lass das Substrat zwischenzeitlich abtrocknen. Zur Vermehrung nimmst du einfach die kleinen Brutzwiebeln ab, die sich unter der Zwiebelhaut bilden. Da die Pflanze nicht frosthart ist, muss sie vor dem ersten Frost in ein helles Quartier bei etwa 10 Grad Celsius umziehen. Im Winter quartier wird nur sehr sparsam gegossen, damit die Zwiebel nicht fault. Eine gute Partnerin im Pflanzgefaess ist der Scharfe Mauerpfeffer (Sedum acre). Da beide Pflanzen trockene Fuesse und viel Sonne lieben, ergaenzen sie sich optisch und oekologisch hervorragend. Der heimische Mauerpfeffer schuetzt zudem das Substrat vor zu schneller Austrocknung.
Die Falsche Meerzwiebel (Albuca bracteata) gehoert zur Familie der Spargelgewaechse (Asparagaceae) und stammt urspruenglich aus den subtropischen Regionen Suedafrikas. In Mitteleuropa wird sie aufgrund ihrer Empfindlichkeit gegenueber Frost ausschliesslich als nicht winterharte Zierpflanze kultiviert. Auffaellig ist die oberirdisch wachsende Zwiebel, aus der lange, riemenfoermige Blaetter entspringen, die sich an den Spitzen oft einrollen. Der Bluetenstand besteht aus einer langen Traube mit zahlreichen kleinen, weisslichen Sternblueten, die jeweils einen markanten gruenen Mittelstreifen aufweisen.
1 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →