Bild folgtKI-generierte IllustrationAlbanerpeton inexpectatum Estes & Hoffstetter, 1976
Das auffälligste Merkmal dieses kleinen, salamanderähnlichen Tieres ist seine robuste, schuppige Haut, die ihn deutlich von unseren anderen heimischen Lurchen unterscheidet. Diese Art führt ein sehr verborgenes Leben in den feuchten Bodenschichten Deines Gartens. Als landlebender Vertreter der Wirbeltiere bevorzugt er schattige Plätze unter Steinen oder Totholz (abgestorbenes Holz). Seine Ernährung besteht allgemein aus verschiedenen wirbellosen Kleintieren (Tiere ohne Rückgrat), die er im Falllaub aufspürt. Damit übernimmt er eine wichtige Rolle im biologischen Gleichgewicht, indem er die Populationen kleiner Bodenbewohner reguliert. In Deinem Garten kannst Du ihn unterstützen, indem Du wilde Ecken mit Laub und Geäst einfach unberührt lässt. Auf den Einsatz von chemischen Mitteln im Garten solltest Du verzichten, um seine Lebensgrundlage nicht zu gefährden. Er ist ein stiller und nützlicher Helfer, den man aufgrund seiner heimlichen Lebensweise nur sehr selten direkt zu Gesicht bekommt. Ein naturnahes Umfeld bietet ihm den idealen Rückzugsort für seine nächtliche Nahrungssuche.
Da für diese Art keine spezifischen Beobachtungsdaten vorliegen, lassen sich keine genauen zeitlichen Phasen für die Fortpflanzung oder Aktivität angeben. Allgemein ziehen sich solche Tiere in den kalten Monaten in frostfreie Bodenverstecke zurück.
Dieses Tier ist für Menschen und Haustiere vollkommen harmlos und verhält sich friedlich. Es steht unter dem allgemeinen Schutz für heimische Arten und sollte in seinem Lebensraum nicht gestört werden.
Die Art Albanerpeton inexpectatum gehört zur Familie der Albanerpetontidae, einer Gruppe urtümlicher Amphibien (Lurche). Ihre Verbreitung umfasst Regionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diese Tiere zeichnen sich durch eine terrestrische (landgebundene) Lebensweise aus und bewohnen bevorzugt feuchte Bodenhabitate. Systematisch stehen sie den heute lebenden Salamandern nahe, weisen jedoch spezifische anatomische Merkmale an Schädel und Schuppen auf.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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