Bild folgtKI-generierte IllustrationAgonum muelleri (Herbst, 1784)
Mit metallisch glänzenden Flügeldecken fällt Müllers Putzkäfer (Agonum muelleri) sofort auf. Dieser etwa 7 bis 9 Millimeter kleine Laufkäfer (Carabidae) ist ein flinker Bewohner deiner Beete, der sich vorwiegend am Boden aufhält und meist bronzefarben oder grünlich schimmert. Da er zu den räuberisch lebenden Insekten zählt, ist er in deinem Garten äußerst nützlich, da er Jagd auf kleine wirbellose Tiere (Tiere ohne Wirbelsäule) macht. Das Weibchen legt seine Eier direkt in den feuchten Boden ab, wo sich auch die Larven entwickeln, die ebenfalls von anderen Kleinstlebewesen leben. Pro Jahr wird eine Generation gebildet. Im Frühling und Sommer siehst du ihn oft über offene Bodenstellen huschen, während er im Herbst Schutz für den Winter sucht. Er überwintert als voll entwickeltes Tier in der Bodenstreu oder unter Moospolstern. Um ihn zu fördern, solltest du in deinem Garten auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten und kleine Bereiche mit Laub oder Totholz belassen. So schaffst du wertvolle Rückzugsorte für diesen natürlichen Helfer.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Müllers Putzkäfer besitzt keinen Stachel und ist für den Menschen nicht gefährlich, da er sich ausschließlich von kleinen Beutetieren am Boden ernährt und bei Störung flieht.
Müllers Putzkäfer gehört zur Familie der Laufkäfer (Carabidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt offene, mäßig feuchte Lebensräume wie Gärten oder Felder. Die Art erreicht eine Körperlänge von 7 bis 9,5 Millimetern und zeichnet sich durch metallisch-glänzende Flügeldecken (Elytren) aus. Von ähnlichen Arten der Gattung unterscheidet er sich durch die spezifische Anordnung feiner Punkte auf den Flügeldecken. Er ist ein typischer Bodenbewohner, der trotz voll entwickelter Flügel nur selten fliegt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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