Image to followAI-generated illustrationGastridium ventricosum
Also known as: Gastridium ventricosum
Alien species (Neophyte)
This plant is not native to Central Europe. It was introduced after 1492 and has become established in the wild. Documented interactions with native fauna are listed below — however, they do not replace the ecological value of native plants.
An den bauchig verdickten Hüllspelzen lässt sich das Bauchgras (Gastridium ventricosum) sofort erkennen. Als einjähriges Süßgras (Poaceae) ist es eine seltene Bereicherung für trockene Magerstellen in Deinem Garten. Da es genau 0.22 m hoch wird, passt es wunderbar in den Vordergrund sonniger Beete oder in Steingärten. Die Pflanze ist ideal für Dich, wenn Du die Artenvielfalt auf kargen Böden fördern möchtest, auch wenn spezifische Bestäubungsdaten für diese Art noch ausstehen. Seine extrem leichten Samen nutzen den Wind, um neue Plätze zu erobern. Hast Du ein sonniges Eckchen mit sandigem Boden für diesen Spezialisten frei?
Kompakter Überlebenskünstler: Das seltene Bauchgras für warme Magerstellen.
Die ökologische Rolle des Bauchgrases liegt vor allem in seiner Funktion als Pionierpflanze auf kargen Standorten. Nach aktuellen Daten verbreitet es seine winzigen Samen mit einem Gewicht von nur 0.0626 mg über den Wind, was man als Anemochorie (Windausbreitung) bezeichnet. Im Winter bieten die trockenen Halme Struktur und wertvollen Schutzraum für bodennah lebende Kleinstlebewesen. Da die Pflanze nicht verholzt, fügt sie sich nach ihrem Lebenszyklus schnell wieder in den Stoffkreislauf des Bodens ein. Spezifische Interaktionen mit Insektenarten sind für diese seltene Art in den aktuellen Datensätzen noch nicht erfasst.
Das Bauchgras (Gastridium ventricosum) wird in den Fachdaten als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine konkreten Giftstoffe bekannt sind, solltest Du bei kleinen Kindern oder Haustieren im Garten aufmerksam sein. Bei versehentlichem Verzehr oder Unwohlsein kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Light
—
Moisture
—
Soil
—
Flowering period
Jun – Aug
Growth form
Gras
Woodiness
Nicht verholzt
Leaf type
Breitblättrig
Plant height
0.224 m
Morphological traits: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, der mindestens sechs Stunden direkte Sonne am Tag erhält.
Boden: Der Untergrund sollte mager, sandig und sehr gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden.
Wuchshöhe: Mit einer Höhe von 0.22 m bleibt das Gras niedrig und konkurrenzschwach gegenüber Großstauden.
Pflanzzeit: Die beste Zeit für die Aussaat oder Pflanzung im Frühjahr ist von März bis Mai.
Bewässerung: Gieße nur in der ersten Zeit nach der Keimung; etablierte Pflanzen überstehen Trockenheit problemlos.
Pflege: Da das Gras einjährig ist und nicht verholzt, solltest Du die Halme bis zur vollständigen Samenreife im Spätsommer stehen lassen.
Vermehrung: Die Pflanze sorgt durch ihre nur 0.0626 mg leichten Samen selbst für ihre Fortführung per Windausbreitung.
Gute Partnerin: Die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) – sie teilt die Vorliebe für trockene Magerstandorte und bietet einen feinen optischen Kontrast.
Das Bauchgras (Gastridium ventricosum) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) innerhalb der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Es besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie offene Ruderalflächen (vom Menschen geprägte Rohbodenstandorte). Die Pflanze wächst strikt aufrecht und erreicht eine Wuchshöhe von exakt 0.22 m. Besonders markant sind die für ein Gras verhältnismäßig breiten Blätter mit einer Fläche von 316.0 mm² sowie die namensgebende bauchige Form der Ährchenbasis.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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