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Wissenschaftliche StudieCC BY 4.02020

Flugdistanzen bei sechs Solitärbienenarten: Die 150-Meter-Faustregel für Blühstreifen

Originaltitel: Foraging distances in six species of solitary bees with body lengths of 6 to 15 mm, inferred from individual tagging, suggest 150 m-rule-of-thumb for flower strip distances

Journal of Hymenoptera ResearchDOI: 10.3897/jhr.77.51182104× zitiert

Kernaussagen

1

Kleine bis mittelgroße Wildbienen legen zur Nahrungssuche meist nur sehr kurze Strecken von durchschnittlich unter 150 Metern zurück.

Mittlere Evidenz

Zusammenfassung

Flugdistanzen bei sechs Solitärbienenarten: Die 150-Meter-Faustregel für Blühstreifen

Kernaussagen

1. Kernaussage

Aussage: Kleine bis mittelgroße Wildbienen legen zur Nahrungssuche meist nur sehr kurze Strecken von durchschnittlich unter 150 Metern zurück.

Evidenz: 450 Wiederfunde von 2689 markierten Individuen zeigten mittlere Distanzen von 73 bis 121 Metern bei Weibchen.

Confidence: medium

Zitat:

"These foraging distances suggest that as a rule of thumb, flower strips and nesting sites for supporting small solitary bees should be no further than 150 m apart."

Methodik

Die Forscher markierten fast 2700 Wildbienen individuell mit winzigen Nummernplättchen und Farbcodes, um deren Bewegungen zwischen Nest und Blüten in einem großen Gartenareal präzise nachzuverfolgen.

Stichprobe: 2689 markierte Bienen aus 6 Arten (6-15 mm Körperlänge) in einem 21 Hektar großen Stadtgarten.

Limitationen

Die Studie wurde in einem spezifischen urbanen Gartenumfeld durchgeführt; in sehr offenen Landschaften könnten die Distanzen leicht variieren.

Zusammenfassung

Eine Untersuchung an sechs verschiedenen Solitärbienenarten verdeutlicht, wie wichtig die räumliche Nähe von Nahrung und Nistplatz ist. Die beobachteten Bienen legten im Durchschnitt nur Wege zwischen 60 und 120 Metern zurück, um Pollen für ihre Brut zu sammeln. Daraus leiten die Wissenschaftler eine einfache Faustregel ab: Blühangebote sollten idealerweise nicht weiter als 150 Meter vom Nistplatz entfernt sein. Kurze Wege sparen den Tieren wertvolle Energie und erhöhen die Überlebenschancen der Nachkommen.

Praktische Empfehlung: Platzieren Sie Ihre Wildbienen-Nisthilfen oder Sandarien in einem Umkreis von maximal 150 Metern zu nektar- und pollenreichen Blühpflanzen, um eine optimale Versorgung der Brut zu gewährleisten.


Diese Zusammenfassung wurde automatisch erstellt und muss vor Veröffentlichung geprüft werden. Summarized by: AI | Study ID: 67efb355-b7b5-4be4-ab3d-1f6e61290d18

Methodik

Studiendesign

Die Forscher markierten fast 2700 Wildbienen individuell mit winzigen Nummernplättchen und Farbcodes, um deren Bewegungen zwischen Nest und Blüten in einem großen Gartenareal präzise nachzuverfolgen.

Stichprobe

2689 markierte Bienen aus 6 Arten (6-15 mm Körperlänge) in einem 21 Hektar großen Stadtgarten.

Einschränkungen

Die Studie wurde in einem spezifischen urbanen Gartenumfeld durchgeführt; in sehr offenen Landschaften könnten die Distanzen leicht variieren.

Abstract

Bees require suitably close foraging and nesting sites to minimize travel time and energy expenditure for brood provisioning. Knowing foraging distances in persistent (‘healthy’) populations is therefore crucial for assessing harmful levels of habitat fragmentation. For small bees, such distances are poorly known because of the difficulty of individual tagging and problems with mark-recapture approaches. Using apiarist’s number tags and colour codes, we marked 2689 males and females of four oligolectic and two polylectic species of Osmiini bees (Megachilidae, genera Chelostoma , Heriades , Hoplitis , Osmia ) with body lengths of 6 to 15 mm. The work was carried out in 21 ha-large urban garden that harbours at least 106 species of wild bees. Based on 450 re-sightings, mean female flight distances ranged from 73 to 121 m and male distances from 59 to 100 m. These foraging distances suggest that as a rule of thumb, flower strips and nesting sites for supporting small solitary bees should be no further than 150 m apart.

Themen

wildbienenurbangarten

Quellenhinweis

Diese Studie wurde über OpenAlex importiert und ist unter der Lizenz CC BY 4.0 frei verfügbar.

Originalquelle: https://doi.org/10.3897/jhr.77.51182

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