Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Syrphidae
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Du erkennst die Arktische Schwebfliege an ihrem schmalen, etwa acht Millimeter langen Körper und den paarigen, blassgelben Flecken auf dem ansonsten dunklen Hinterleib. Sie bringt meist zwei Generationen pro Jahr hervor, wobei die erste bereits im zeitigen Frühjahr erscheint. Die Weibchen legen ihre Eier gezielt in der Nähe von Blattlauskolonien ab. Im Frühling dient der Nektar von Weidenkätzchen (Salix) und der Schlehe (Prunus spinosa) als wichtige Kraftquelle. Später im Jahr besuchten die erwachsenen Tiere gerne den Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris) oder den Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium). Die Larven leben räuberisch und vertilgen beachtliche Mengen an Blattläusen an deinen Gartenpflanzen. Zur Verpuppung, dem Stadium der Umwandlung zum fertigen Fluginsekt, ziehen sie sich in die Streuschicht aus herabgefallenen Blättern zurück. In diesem sogenannten Puparium, einer festen Resthaut der Larve, überwintern sie geschützt am Boden. Du kannst die Art fördern, indem du auf chemische Spritzmittel verzichtest und abgeblühte Stauden sowie Laub über den Winter im Garten belässt. Ein naturnaher Garten mit heimischen Gehölzen bietet ihr genau die Feuchtigkeit, die sie schätzt.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Diese Schwebfliege besitzt keinen Stachel und kann weder beißen noch stechen, da sie sich ausschließlich von flüssiger Nahrung ernährt.
Körper
Körpergröße
mittel
Ernährung & Verhalten
Larven
zoophag
Melangyna arctica gehört zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) und ist in Europa vor allem in kühleren, feuchten Waldrandlagen und Gärten verbreitet. Taxonomisch wird sie innerhalb der Gattung Melangyna geführt, die für ihre schlanke Gestalt bekannt ist. Ein markantes Merkmal ist das typische Rütteln – das fliegende Verharren an einer Stelle –, welches durch hochfrequenten Flügelschlag ermöglicht wird. Ihre Larven sind spezialisierte Blattlausjäger, was sie ökologisch besonders wertvoll macht.
1 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet (CC BY 4.0) – Hervías-Parejo et al. 2023, Zenodo doi:10.5281/zenodo.7985884
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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