Erfahre alles über die Große Weiden-Sandbiene: Von der Abhängigkeit an Weiden bis zum Nestbau im Sand. So förderst du Andrena vaga im eigenen Garten.
Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen im März den Boden erwärmen, erwacht eine der imposantesten Wildbienen unserer Heimat: die Große Weiden-Sandbiene (Andrena vaga). Mit ihrer dichten, silbergrauen Behaarung und dem tiefschwarzen Hinterleib ist sie im zeitigen Frühjahr kaum zu übersehen. Als Gartenbesitzer kannst du eine entscheidende Rolle für den Erhalt dieser Art spielen.




Mit einer Körperlänge von 13 bis 15 mm gehört sie zu den größeren Sandbienen-Arten. Das auffälligste Merkmal ist die helle, fast weiß-graue Behaarung des Thorax, die in starkem Kontrast zum glänzenden, schwarzen Hinterleib steht.
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Größe | 13 - 15 mm |
| Flugzeit | März bis Mai |
| Nahrung | Streng spezialisiert auf Weiden (Salix) |
| Nistweise | Erdboden (Sand, Löß, Lehm) |
| Vorkommen | Flussauen, Gärten, Waldränder |
Die Biologie der Großen Weiden-Sandbiene ist ein Musterbeispiel für ökologische Spezialisierung. Sie ist oligolektisch, was bedeutet, dass sie für die Aufzucht ihrer Brut zwingend auf den Pollen von Weidengewächsen angewiesen ist. Ohne heimische Weiden wie die Sal-Weide (Salix caprea) kann diese Biene nicht überleben.
Hast du dich schon einmal über kleine Sandhaufen auf deinem Gartenweg gewundert? Das könnten die Eingänge zu den Kinderstuben von Andrena vaga sein. Die Weibchen graben vertikale Gänge, die zwischen 25 und 60 cm tief in die Erde führen. Am Ende dieser Gänge werden Brutzellen angelegt, die mit einem Pollen-Nektar-Gemisch gefüllt werden.
Obwohl jede Biene ihr eigenes Nest versorgt, treten sie oft in großen Kolonien auf. In geeigneten Habitaten finden sich bis zu 50 Nester pro Quadratmeter. Dies ist kein Grund zur Sorge: Diese Wildbienen sind äußerst friedfertig und stechen nur bei extremer Bedrohung.
Um die Biodiversität vor deiner Haustür zu stärken, solltest du gezielte Maßnahmen ergreifen. Es reicht nicht, nur Blumen zu pflanzen; die Struktur des Gartens muss stimmen.
Die Große Weiden-Sandbiene ist eine Schlüsselart für das Ökosystem. Durch ihre Spezialisierung ist sie eine der effizientesten Bestäuberinnen für Weiden, die wiederum Lebensraum für hunderte Insektenarten bieten. Schützt du die Biene, schützt du ein ganzes Netzwerk an Leben.
Sie ist eine spezialisierte Art (oligolektisch) und sammelt Pollen sowie Nektar ausschließlich an heimischen Weidengewächsen (Salix).
Sie nistet im Boden und gräbt 25 bis 60 cm tiefe Gänge in sandigen oder lehmigen Boden, bevorzugt an sonnigen Stellen.
Nein, sie ist sehr friedfertig. Wie die meisten Wildbienen hat sie zwar einen Stachel, nutzt diesen aber fast nie gegen Menschen.
Die Flugzeit liegt im zeitigen Frühjahr von März bis Mai, synchron zur Blütezeit vieler Weidenarten.
Sie ist 13-15 mm groß, hat einen auffällig silbergrau behaarten Thorax (Brustabschnitt) und einen glänzend schwarzen Hinterleib.
Pflanze heimische Weiden und schaffe offene, sonnige Bodenstellen oder ein Sandarium mit mindestens 50 cm Tiefe.
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