Das heimische Ochsenauge ist robust, pflegeleicht und nährt über 30 Wildbienenarten. So pflanzt und pflegst du die Wildstaude Buphthalmum salicifolium.
Das Weidenblättrige Ochsenauge (Buphthalmum salicifolium) wird oft unterschätzt, dabei ist es eine der wertvollsten Stauden für die Insektenwelt in unseren Breitengraden. Wenn du deinen Garten nicht nur optisch aufwerten, sondern auch einen echten Beitrag zur Biodiversität leisten möchtest, führt an dieser Pflanze kaum ein Weg vorbei.
Ökologie vor Optik: Natürlich sind die sonnengelben Korbblüten ein Hingucker. Doch aus der Perspektive des Naturgärtners zählt vor allem der Nutzen. Diese heimische Schönheit ist eine essenzielle Futterquelle für Spezialisten und Generalisten unter den Insekten.
Besonders hervorzuheben ist ihre Anziehungskraft auf Wildbienen. Über 30 Arten nutzen den Pollen und Nektar dieser Pflanze. Auch Schmetterlingsraupen finden hier Nahrung. Indem du das Ochsenauge pflanzt, schaffst du ein Buffet, das von Juni bis in den September hinein geöffnet ist – eine Zeitspanne, in der das Nahrungsangebot in vielen Gärten bereits knapp wird.
Damit du den richtigen Platz findest, hier die harten Fakten in der Übersicht:
| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Botanischer Name | Buphthalmum salicifolium |
| Deutscher Name | Weidenblättriges Ochsenauge |
| Lichtbedarf | Sonnig |
| Boden | Frisch bis durchlässig, kalkliebend, nährstoffarm bis mäßig reich |
| Blütezeit | Juni – September |
| Wuchshöhe | ca. 30 – 60 cm |
| Verwendung | Wildstaudenbeet, Magerwiese, Gehölzrand (Saum), Steingarten |
Um die Langlebigkeit dieser Staude zu gewährleisten, solltest du bei der Pflanzung folgende Schritte beachten:
Das Ochsenauge ist extrem pflegeleicht. Ein Rückschnitt der verblühten Stängel im Spätwinter (Februar/März) reicht völlig aus. Wichtig: Lasse die Stängel über den Winter stehen. In den hohlen Stängeln überwintern oft Insekten, und die Samenstände dienen Vögeln als Futterquelle.
Mit Buphthalmum salicifolium holst du dir eine robuste „Arbeitspferde“-Pflanze in den Garten, die wenig fordert, aber der Natur extrem viel zurückgibt. Es ist der perfekte Einstieg für jeden, der Gärten wieder lebendig machen möchte.




Ja, extrem. Es ernährt über 30 Wildbienenarten, Schmetterlinge und Schwebfliegen und bietet Nahrung von Juni bis September.
Es liebt sonnige Standorte mit frischem bis durchlässigem Boden. Ideal für Magerwiesen, Wildstaudenbeete oder trockene Säume.
Die Blütezeit ist lang und reicht von Juni bis September, was sie zu einer wichtigen Spättracht für Insekten macht.
Die Staude erreicht meist eine Wuchshöhe von 30 bis 60 cm, abhängig vom Nährstoffgehalt des Bodens.
Nein. Als heimische Wildstaude bevorzugt sie magere bis mäßig nährstoffreiche Böden. Zu viel Dünger schadet eher.
Ja, es ist absolut winterhart und mehrjährig. Ein Winterschutz ist nicht erforderlich.
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