Pflanze Klebrigen Salbei (Salvia glutinosa) für Schattenplätze. Er lockt das Taubenschwänzchen an und begrünt deinen Garten schnell und effizient.
Wenn du im Garten ein Insekt beobachtest, das nervös vor einer Blüte in der Luft steht und mit rasantem Flügelschlag Nektar saugt, hast du höchstwahrscheinlich ein Taubenschwänzchen vor dir. Obwohl es oft mit einem Kolibri verwechselt wird, handelt es sich biologisch um einen Schmetterling aus der Familie der Schwärmer.
Dieser Falter ist ein Meister der Flugakrobatik. Um seinen hohen Energiebedarf zu decken, benötigt er nektarreiche Pflanzen. Hier kommt eine heimische Staude ins Spiel, die in vielen Gärten zu Unrecht unterschätzt wird: der Klebrige Salbei.




Während viele Salbei-Arten die pralle Sonne des Mittelmeers bevorzugen, ist der Klebrige Salbei (Salvia glutinosa) ein Bewohner unserer heimischen Laub- und Mischwälder. Das macht ihn zur perfekten Besetzung für Gartenbereiche, in denen klassische Blühstauden oft kümmern.
| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Botanischer Name | Salvia glutinosa |
| Lichtbedarf | Halbschatten bis Schatten |
| Bodenanspruch | Nährstoffreich, frisch bis feucht, kalkliebend |
| Blütezeit | Juli bis September |
| Besonderheit | Blätter und Stängel sind klebrig-drüsig (Duftet aromatisch) |
| Ökologischer Wert | Heimische Wildstaude, Insektenmagnet |
Damit sich das Taubenschwänzchen auch bei dir wohlfühlt, gehe bei der Pflanzung strategisch vor:
Setze auf heimische Arten wie Salvia glutinosa, um Biodiversität nicht nur zu fördern, sondern aktiv zu gestalten. Das Taubenschwänzchen wird es dir mit seinem faszinierenden Flugmanövern danken.
Das Taubenschwänzchen sucht nektarreiche Blüten mit tiefen Kelchen. Besonders attraktiv sind Klebriger Salbei, Phlox, Verbene und Natternkopf.
Ja, Salvia glutinosa ist in Mitteleuropa heimisch und absolut winterhart. Er benötigt keinen Winterschutz und treibt im Frühjahr zuverlässig wieder aus.
Er bevorzugt kühle, feuchte Standorte im Halbschatten oder Schatten, idealerweise auf kalkhaltigen, nährstoffreichen Lehmböden an Gehölzrändern.
Die Stängel und Blätter sind mit Drüsenhaaren besetzt, die ein klebriges Sekret absondern. Dies dient vermutlich als Schutz vor kleinen Fressfeinden.
Nein, es ist ein Nachtfalter (Schwärmer), der tagaktiv ist. Sein Schwirrflug und die Fähigkeit, rückwärts zu fliegen, ähneln jedoch stark einem Kolibri.
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