Erfahre alles über das Sumpfblutauge (Potentilla palustris): Standort, Nutzen für 42 Wildbienenarten und Tipps zur Pflanzung im heimischen Garten.
Das Sumpfblutauge (Potentilla palustris), auch als Sumpf-Fingerkraut bekannt, ist ein Juwel der heimischen Flora. Ursprünglich in Flach- und Hochmooren beheimatet, bringt diese ausdauernde Pflanze nicht nur Farbe an deinen Gartenteich, sondern ist auch ein essenzieller Bestandteil eines funktionierenden Ökosystems.
In der folgenden Tabelle findest du die wichtigsten Merkmale auf einen Blick:
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Wuchshöhe | 20 bis 50 cm |
| Blütezeit | Juni bis Juli |
| Blütenfarbe | Dunkles Purpur bis Braunrot |
| Standort | Sumpfzone, feuchtes Ufer, Moorbeet |
| Boden | Sauer, nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich |
| Insektenwert | Pollenquelle für 42 Wildbienenarten |




Das Sumpfblutauge ist weit mehr als eine Zierpflanze. Als spezialisierter Pollenlieferant unterstützt es die heimische Biodiversität massiv. Beeindruckende 42 Arten von Wildbienen steuern die Pflanze gezielt an. Da sie nicht besonders konkurrenzstark ist, solltest du ihr einen Platz freihalten, an dem sie nicht von wüchsigeren Röhrichtpflanzen wie Schilf oder Rohrkolben verdrängt wird.
Damit sich das Sumpf-Fingerkraut in deinem Garten wohlfühlt, folge diesen Schritten:
Früher wurde die Pflanze vielseitig genutzt. Aufgrund ihres hohen Gerbstoffgehalts kam sie beim Gerben von Leder und beim Färben von Textilien zum Einsatz. Auch in der Volksheilkunde fand sie als Mittel bei Entzündungen Verwendung. Heute steht jedoch ganz klar ihr ökologischer Nutzen im Vordergrund, um das Insektensterben aktiv zu bekämpfen.
Das Sumpfblutauge benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Platz in der Sumpfzone des Teiches oder im Moorbeet mit dauerhaft feuchtem, saurem Boden.
Es dient als wichtige Pollenquelle für insgesamt 42 verschiedene Arten von Wildbienen und ist damit ökologisch höchst wertvoll.
Ja, als heimische Pflanze ist das Sumpfblutauge vollkommen winterhart und überdauert die kalte Jahreszeit problemlos im feuchten Boden.
Die Vermehrung erfolgt sowohl über oberirdische Ausläufer als auch durch Selbstaussaat, bleibt dabei aber meist moderat und kontrollierbar.
Ein Rückschnitt ist im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr möglich, um vertrocknete Pflanzenteile zu entfernen und Platz für den Neuaustrieb zu schaffen.
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