Die Geruchlose Kamille (Tripleurospermum inodorum) ist ein Magnet für Wildbienen. Entdecke, wie dieser robuste Dauerblüher deinen Naturgarten bereichert.
Die Geruchlose Kamille (Tripleurospermum inodorum) wird oft übersehen, weil ihr der typische Duft der Echten Kamille fehlt. Doch im Naturgarten zählt nicht der Geruch für unsere Nase, sondern der ökologische Nutzen. Diese heimische Wildpflanze ist ein echtes Kraftpaket für die Biodiversität und schließt Lücken in deinem Beet, wenn andere Pflanzen längst verblüht sind.
Im Naturgarten geht Funktion vor reiner Ästhetik. Die Geruchlose Kamille mag unscheinbar wirken, doch sie erfüllt eine kritische Funktion: Sie ist ein Generalist. Das bedeutet, sie bietet Pollen und Nektar für eine breite Gruppe von Insekten an. Besonders Schwebfliegen, diverse Käferarten und Wildbienen steuern ihre körbchenförmigen Blüten gezielt an.
Der größte Vorteil ist ihre Ausdauer. Während viele Trachtpflanzen im Hochsommer pausieren, blüht Tripleurospermum inodorum verlässlich von Mai bis in den Oktober hinein. Diese Kontinuität ist essenziell für Insekten, die spät im Jahr noch Vorräte anlegen müssen.




Damit du die Pflanze optimal in deinem Garten integrieren kannst, findest du hier die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Botanischer Name | Tripleurospermum inodorum |
| Lichtbedarf | Vollsonnig |
| Bodenbeschaffenheit | Trocken bis mäßig frisch, nährstoffarm bis stickstoffreich |
| Blütezeit | Mai bis Oktober |
| Wuchshöhe | ca. 20 – 80 cm |
| Besonderheit | Geruchlos, markiger (gefüllter) Blütenboden |
Um das volle Potenzial dieser Wildpflanze zu nutzen, solltest du folgende Schritte bei der Pflanzung oder Aussaat beachten:
Wenn du deinen Garten mit robusten, heimischen Arten aufwerten möchtest, ist die Geruchlose Kamille ein unverzichtbarer Baustein für mehr Biodiversität.
Nein, sie ist ungiftig. Sie besitzt jedoch keine der ätherischen Öle oder heilkräftigen Wirkstoffe der Echten Kamille.
Sie hat keinen Kamillenduft. Ein botanisches Merkmal: Schneidest du das Blütenköpfchen auf, ist es innen markig gefüllt, nicht hohl.
Sie ist eine wichtige Futterpflanze für diverse Wildbienenarten, Schwebfliegen und Käfer, die leicht zugänglichen Pollen suchen.
Sie ist ein echter Dauerblüher mit einer sehr langen Blütezeit von Mai bis Oktober, was sie ökologisch besonders wertvoll macht.
Sie ist sehr tolerant und wächst auf trockenen bis mäßig frischen Böden. Sie kommt sowohl auf kargen als auch nährstoffreichen Flächen klar.
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