Entdecke das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum): ökologischer Nutzen für 29 Insektenarten, Heilwirkung und Tipps für die Pflanzung im Garten.
Das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist weit mehr als eine hübsche gelbe Wildblume. Als heimisches Hartheugewächs verbindet es jahrhundertealte Heiltradition mit einem unschätzbaren Wert für unsere heimische Biodiversität. Wenn du einen Garten suchst, der nicht nur optisch glänzt, sondern auch ökologisch lebt, ist diese Pflanze ein Muss.
Damit du das Echte Johanniskraut sicher von anderen Arten unterscheiden kannst, achte auf diese Details:
Das Johanniskraut ist anspruchslos, solange die Lichtverhältnisse stimmen. Es wächst in lockeren Horsten und erreicht eine Höhe von etwa 60 Zentimetern.
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Lichtbedarf | Volle Sonne |
| Boden | Trocken bis frisch, mäßig nährstoffreich |
| Wuchsform | Krautig, horstbildend, bis 60 cm hoch |
| Gartenbereich | Steingärten, Heidegärten, Gehölzrand, Wildblumenwiesen |
In einem Naturgarten zählt der Nutzen für die Fauna. Das Echte Johanniskraut ist hier ein wahrer Champion. Es bietet zwar wenig Nektar, dafür aber reichlich Pollen für Honigbienen, Wildbienen und Hummeln.
Besonders bemerkenswert ist die Bedeutung als Futterpflanze:
Schon im Mittelalter geschätzt, ist Hypericum perforatum heute eine der am besten untersuchten Heilpflanzen. In der Naturheilkunde wird es vor allem bei leichten Depressionen und Unruhezuständen eingesetzt.
Wichtiger Hinweis für die Anwendung: Das enthaltene Hypericin kann bei hoher Dosierung die Lichtempfindlichkeit der Haut (Photosensibilisierung) erhöhen. Wer Tee oder Extrakte nutzt, sollte direkte, intensive Sonnenbestrahlung meiden, um Hautreizungen zu verhindern.




Es hat markante zweikantige Stängel und Blätter, die gegen das Licht gehalten wie perforiert wirken (Öldrüsen).
Die Hauptblütezeit beginnt um den Johannistag am 24. Juni und hält bis in den Spätsommer an.
Sie dient als wichtige Pollenquelle für 13 Wildbienenarten und als Raupenfutter für 16 Schmetterlingsarten.
Ja, es bevorzugt vollsonnige Plätze und kommt sehr gut mit trockenen, eher nährstoffarmen Böden zurecht.
Johanniskraut kann die Haut lichtempfindlicher machen. Bei Einnahme sollte man intensive UV-Strahlung meiden.
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